Osteopathie Mönchengladbach

Osteopathie in Mönchengladbach

Was ist Osteopathie?

Der Begründer der Ostempathie (Andrew Taylor Still (1828-1913) diente als Chirurg im amerikanischen Bürgerkrieg und sammelte dort Erfahrungen im Bereich der praktischen Anatomie und sah vorerst den Mensch als eine Art Maschine mit Hebelarmen, Bändern, Drehpunkten und Gelenken.

Eine Betrachtungsweise die sehr auf Statik und Positionen der einzelnen Teile des Körpers bezogen ist. Das Bindegewebe (Faszien) sah er als Erde, welche mit Flüssen (Blutgefäße & Nerven) durchzogen ist. Den gesamten menschlichen Körper sah er als „Acker“, der nur gute Erträge (Gesundheit) brachte, wenn er ausreichend bewässert und drainiert wird. Kompressionen der Bäche und Flüsse durch Felsen bzw. Knochen sorgen für Stauungen und damit  für Krankheit.

Mit der Auffassung, dass Knochen Stauungen verursachen können begründete A.T. Still den Namen „Osteopathie“ – „Leiden/Krankheit, die durch den Knochen verursacht wird“.

Heute ist die Osteopathie ist eine ganzheitliche manuelle Behandlung, welche alle Gewebe und Strukturen des Menschen in Diagnose und Therapie mit einbezieht. In meiner Praxis für Osteopathie in Mönchengladbach behandle ich Sie nach diesem Leitbild.

Osteopath in Mönchengladbach
Behandlung Osteopathie in Mönchengladbach

Die eigentliche Ursache behandeln

Ein Kopfschmerz zum Beispiel der durch eine Nackenverspannung verursacht wird, kann neben der Statik auch seinen Ursprung in einem Magenproblem haben. Sensible Informationen aus den Organen gelangen über Nerven zum zentralen Nervensystem (Rückenmark & Gehirn).

Stellen Sie sich vor, dass die Nerven die die Muskulatur ansteuern, die selbe Ein und Ausrittspforte an der Wirbelsäule mit den sensiblen Nerven des Magens teilen.

Wir haben also eine Stelle, an der die sensiblen Informationen aus Organen sehr nahe mit motorischen Nerven (Schulter/Nacken Muskulatur) beisammen liegen. Hier kann es zum „Kurzschluß“ kommen und Informationen die zum Rückenmark geleitet werden, verursachen (triggern) fehlerhafte Impulse auf motorische Nerven. Diese Impulse bewirken eine Anspannung der Nackenmuskulatur und die wiederum den Kopfschmerz.

Die Ursache des Problems liegt also nicht im verspannten Nacken, sondern im Oberbauch wo sich der Magen befindet. An diesem Beispiel wird deutlich, wie zur Ursachenforschung einzelner Symptome eine genaue Kenntnis der Anatomie und der Funktion der Organe, sowie des Bewegungsapparates genutzt wird.

Was kann Osteopathie, was nicht?

Mit der Osteopathie kann man Beschwerden therapieren, denen eine Funktionsstörung, wie oben beschrieben, zu Grunde liegt.

Ein Bandscheibenvorfall jedoch ist keine Funktionsstörung im eigentlichen Sinn, sondern viel mehr eine Störung aufgrund einer strukturellen Veränderung. Hier sind die Faserringe der Bandscheibe zerstört und das ausgetretene Bandscheibenmaterial drückt auf einen Nerv oder auf das Rückenmark. Solche strukturelle Schädigungen kann die Osteopathie höchstens lindern und therapeutisch begleiten, jedoch nicht heilen. Hier ist eine Herangehensweise mit klassischer Physiotherapie zu empfehlen.

Osteopathische Behandlung
Praxis für Osteopathie in Mönchengladbach

Wie funktioniert Osteopathie?

Der Osteopath spürt mit seinen Händen Bewegungseinschränkungen auf und therapiert sie, in dem er sie mobilisiert. Diese Einschränkungen und Blockaden entstehen, wenn Gelenke nicht ausreichend oder nur einseitig bewegt werden.

Einschränkungen entstehen auch, wenn Faszien mit benachbarten Gewebe durch nicht bewegen (ähnlich wie bei Seitenstichen), oder durch Narbenbildung miteinander verkleben und eine unabhängige Beweglichkeit der einzelnen Gewebe nicht mehr gewährleistet ist.

Die Einschränkungen bedeuten lokal betrachtet Zug und Druck, der auf Muskeln, Organen, Arterien, Venen und Nerven lastet.

So kann die Versorgung des Gewebes mit frischen Blut und Nährstoffen, sowie die Entsorgung von verbrauchten Blut durch die Venen behindert werden. Es entstehen funktionelle Störungen, die in der Osteopathie – wie z. B. in meiner Praxis für Osteopathie in Mönchengladbach – durch manuelle Techniken gelöst werden.

Was macht Osteopathie zur ganzheitlichen Therapie?

In der Osteopathie unterteilt man den Körper und dessen Funktionen in verschiedene miteinander agierenden Bereiche.

Der erste Bereich ist die Parietale Osteopathie, die sich mit dem Bewegungsapparat mit seinen Gelenken, Knochen, Bändern, Muskeln und den verbindenden Faszien beschäftigt. Bewegungseinschränkungen werden mit den Händen aufgespürt und beseitigt, sodass eine harmonische Mobilität der Gewebe zueinander wieder ermöglicht wird.

Der zweite Bereich ist die Viszerale Osteopathie, hier geht es um das Organsystem. Die meisten Organe sind in das sogenannte Bauchfell oder in das Lungen- oder Rippenfell „eingepackt“. Die Organe des Bauchraums und des Brustkorbs verfügen jeweils über eigene Bewegungen und einen eigenen Rhythmus. Durch innere und äußere Faktoren, wie zum Beispiel Fehlstellungen oder Fehlhaltungen und Narben, sowie Verklebungen (Adhäsionen) können diese gestört werden. Diese Störungen haben auch Auswirkungen auf den Bewegungsapparat und können für Fehlhaltungen und Schmerzen verantwortlich sein. Hier wird das System durch sanfte manuelle Techniken gelöst und wieder in Bewegung gebracht.

Der dritte Bereich ist die Craniale Osteopathie, die das Schädel-Kreuzbein System und die vegetativen Nerven untersucht und behandelt. Der Schädel ist mit festen Membranen (Hirnhaut) durchzogen, die sich im Rückenmarkskanal bis zum Kreuzbein hinunter fortsetzen. Diese Membranen bilden  Leitungsbahnen und Kanäle, in denen Venen verlaufen und in denen der Liqor (Hirn/Markwasser) zirkuliert. Wichtige Bereiche des zentralen Nervensystems werden hier mit Nährstoffen versorgt und auch entstaut (drainiert).

Beeinträchtigungen in diesem System verursachen verschiedene Symptomen wie Kopfschmerzen, Sehstörungen, Ohrgeräusche, Hitzewallungen, Herzrasen, übermäßige Schweißbildung, Nervösität, Abgeschlagenheit, Konzentrationschwäsche etc. kommen. Faszien die einzelne Gewebe und das vegetative Nervensystem miteinander verbindenden, das hauptsächlich die inneren Organe stimuliert, steht unter dem Einfluss des cranialen-Systems.

Diese Verbindungen und die Behandlung dieser Zusammenhänge macht die  Osteopathie zur ganzheitlichen Heilkunde.

Praxis für Osteopathie in Mönchengladbach
Behandlung Osteopath in Mönchengladbach

Was kostet Ostheopathie?

Eine osteopatische Behandlung dauert eine Stunde und kostet pauschal 75 €. Die meisten gesetzlicher Krankenkassen akzeptieren und unterstützen osteopathische Behandlungen und bezuschussen diese. Informieren Sie sich, in welchem Umfang Ihre Kasse Osteopathie bezuschusst unter:

http://www.osteokompass.de/

Als studierter Physiotherapeut und ausgebildeter Osteopath biete ich Ihnen im Zentrum von Mönchengladbach osteopathische Behandlungen an. Vereinbaren Sie einen Termin unter 02161 – 3039952 oder info@formaris.de.

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